Zahlengarten

MeineRadionik Software Erfahrungen für mein Sonntagsjournal am Küchentisch

MeineRadionik Software Erfahrungen für mein Sonntagsjournal am Küchentisch

An einem stillen Sonntagnachmittag sitze ich mit einer Tasse Fencheltee an meinem Küchentisch in der Ostengasse. Der Blick aus dem Fenster fällt auf den kleinen Steinbrunnen im Hinterhof, der heute im milden Licht des späten Frühjahrs besonders friedlich wirkt, während hinter mir, bei der Rückseite vom Bäcker Prantl, die ersten Vorbereitungen für die Montagsbrötchen beginnen. Vor mir liegt mein raues Leinen-Heft, und unter meinen Fingerspitzen spüre ich die vertraute Struktur des Einbands, während ich über eine Frage nachdenke, die mich seit einigen Wochen umtreibt.

Ein kleiner Hinweis, bevor wir tiefer gehen: Einige Links in diesen Sonntagsnotizen sind Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links ein Buch oder einen Kurs kaufst, bekomme ich eine Provision — dein Preis ändert sich dadurch natürlich nicht. Ich schreibe hier nur über Dinge, die ich selbst in meinem Leinen-Heft oder an meinem Laptop durchgearbeitet habe. Ich bin keine Ärztin oder Therapeutin, sondern eine Lehrerin in Altersteilzeit, die ihren eigenen Weg sucht.

Vom Klassenzimmer zum Küchentisch: Mein Weg zum Zahlen-Code

Es ist nun fast zwei Jahre her, dass ich die Clermont-Ferrand-Schule im Westen Regensburgs verlassen habe — zumindest fast. Seit Januar 2024 unterrichte ich nur noch zwölf Wochenstunden, meistens Dienstag- und Donnerstagvormittag. Die Zeit davor, die dreiundzwanzig Jahre als Klassenlehrerin, fühlen sich heute manchmal an wie ein Film in Zeitlupe. Ich erinnere mich an die grüne Wandtafel mit dem abgegriffenen Lappen und das Herzrasen morgens vor sechs, das mich zwei Schuljahre lang begleitete, bevor ich den Mut fand, die Altersteilzeit zu beantragen.

Im Juni 2024 gab mir eine alte Studienfreundin aus Augsburg das Buch von Rosina Kaiser in die Hand. Es war ein Rettungsanker. Seitdem ist das Sonntagsritual mit der Tageszahl mein fester Punkt. Es hilft mir, die Struktur in der Altersteilzeit zu finden, ohne dass der Druck der alten Lehrerinnentage zurückkehrt. Doch vor kurzem fragte mich eine ehemalige Kollegin aus der Pausenküche, ob ich eigentlich die digitale Variante nutzen würde — sie hatte von der MeineRadionik Software gehört.

Wenn die Technik an die Tür klopft: MeineRadionik Erfahrungen

In den letzten Monaten, besonders an einem verregneten Novembersonntag und später noch einmal kurz nach den Weihnachtsferien, habe ich mich intensiver mit der Frage beschäftigt, ob Software mein Journaling bereichern kann. Ich habe mir die MeineRadionik Software für rund $179 angesehen. Es ist ein technischerer Zugang als mein einfaches Buch für $139, das ich so liebe.

Der Moment, als ich versuchte, eine ähnliche Software auf meinem alten Laptop zu installieren, war eine kleine Zerreißprobe. Ich spürte plötzlich wieder dieses vertraute Engegefühl im Hals, diesen Kloß, den ich früher immer vor Elternabenden hatte. Es erinnerte mich an die Abende, an denen ich bis spät in die Nacht Zeugnisse tippte und die Technik nicht so wollte wie ich. Ich merkte schnell: Für mich riecht Technik immer ein bisschen nach Arbeit, nach Pflicht und nach dem Lärm des Pausenhofs.

Dennoch verstehe ich den Reiz. Während ich mit dem Zahlen-Code Buch jede Zahl einzeln nachschlage und per Hand in mein Heft eintrage, bietet eine Software wie MeineRadionik oder die etwas günstigere EasyRadionik ($169) eine Effizienz, die für viele ein Segen sein mag. Man kann Cluster-Zusammenhänge erkennen, die sich im Buch erst nach langem Blättern erschließen.

Digital oder analog? Ein Vergleich für das Sonntagsritual

In meiner Zeit an der Grundschule habe ich den Kindern immer beigebracht, Worte vorsichtig zu wählen. „Schreib es erst mit Bleistift, dann spürst du die Buchstaben“, habe ich oft gesagt. Dieses Gefühl habe ich auch beim Zahlen-Code. Ich frage mich oft, ob ich zu altmodisch bin, weil ich die Zahlen lieber mit dem Bleistift nachziehe, anstatt sie in eine Datenbank einzupflegen. Es ist ein Unterschied, ob ich eine Zahl tippe oder ob ich sie Buchstabe für Buchstabe in mein Journal schreibe, während der Schatten des Doms langsam über die Dächer der Ostengasse wandert.

Hier ist eine kleine Übersicht für diejenigen unter euch, die vor der gleichen Entscheidung stehen:

Ein wichtiger Aspekt, den ich bei meinen Versuchen im März an einem unterrichtsfreien Mittwoch festgestellt habe: Die manuelle Konfiguration von Sequenzen im Journaling dauert zwar länger, aber sie ermöglicht eine viel präzisere Anpassung an meine aktuelle Stimmung. Wenn ich die Tageszahl berechnen möchte, ist der Weg das Ziel. Die Software nimmt einem diesen Weg ein Stück weit ab. Das ist effizient, aber für mein Burnout-Gedächtnis manchmal fast zu schnell.

Warum das Leinen-Heft mein Anker bleibt

Einige Wochen nach Ostern saß ich wieder hier, der Laptop war zugeklappt. Ein tiefes Ausatmen und das Nachlassen der Anspannung in den Schultern stellten sich sofort ein, sobald ich wieder Rosina Kaisers Buch aufschlug. In meinem Regal steht noch ein altes Ringbuch mit Kinderzeichnungen der Klasse 3b von 2019. Wenn ich darin blättere, sehe ich die Individualität jedes Kindes. So empfinde ich es auch mit den Zahlen.

Ich habe in manchen Wochen, wie etwa Mitte März, überhaupt keine Muster in meinen Zahlen gefunden. Da half auch kein technisches Tool. Es war einfach eine Woche, die gelebt werden wollte, ohne gedeutet zu werden. Das ist eine wichtige Lektion aus meiner Zeit nach der Clermont-Ferrand-Schule: Nicht alles muss optimiert werden. Manchmal ist eine schiefe Lavendelvase vom Bauernmarkt am Neupfarrplatz genau deshalb perfekt, weil sie eben nicht perfekt ist.

Wenn du eher der Typ für klare Strukturen und digitale Ordnung bist, dann ist die Software sicher eine wunderbare Ergänzung. Vielleicht hilft sie dir sogar, die Angst vor belastenden Situationen besser zu sortieren. Für mich jedoch bleibt der Bleistift und das Papier die beste Medizin gegen das alte Gedankenkarussell. Wer den digitalen Weg gehen möchte, sollte sich vielleicht zuerst die EasyRadionik ansehen, um ein Gefühl für die Materie zu bekommen, bevor man in die vollen Funktionen einsteigt.

Denkt bitte immer daran: Diese Werkzeuge können uns unterstützen, aber sie ersetzen keinen Besuch beim Hausarzt oder eine professionelle Beratung, wenn das Herzrasen zu stark wird. Ich habe damals auch Hilfe bei der Gewerkschaft und meinem Arzt gesucht, bevor ich die Altersteilzeit antrat. Die Zahlen sind der Begleiter, nicht die Lösung für alles.

Ich klappe mein Heft nun zu. Draußen ist es fast dunkel geworden, und ich freue mich auf den Dienstag, wenn ich meine zwölf Stunden unterrichte — mit der Ruhe einer Frau, die ihren Rhythmus gefunden hat, ganz ohne Datenbank, aber mit viel Herz und einem weichen Bleistift.

Haftungsausschluss: Keine der Informationen auf dieser Website stellt eine medizinische, rechtliche oder finanzielle Beratung dar. Alle Inhalte basieren auf persönlicher Erfahrung. Wenden Sie sich an einen qualifizierten Fachmann für eine auf Ihre Situation zugeschnittene Beratung.

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